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Wednesday, October 17, 2018

Dunkle Wolken

Da sind sie wieder diese Dunklen Wolken ,die im Laufe der letzten Jahre zu einem festen Teil meines Lebens geworden sind.Keiner weiß warum sie kommen ,woher sie kommen und wann sie wieder gehen .Wenn sie nicht da sind lauern sie immer in irgendeiner Ecke rum ,um zu zuschlagen ,wenn man einen schwachen Augenblick hat .Meistens verabreden sie sich mit den Schmerzen und treffen sich dann an der Ecke um mich so richtig zu dissen .Und ich hasse sie ,jeden Tag und ich ignoriere sie jeden Tag .Obwohl ich kaum laufen kann ,nichts heben und nichts greifen .
Es wäre sehr einfach sich ihnen hinzugeben und einfach mal eben ein paar Tabletten zunehmen oder tropfen ,und sich ins Bett zulegen ,aber das ändert nichts .Sowie nichts auf der Welt was daran ändern kann ,denn es ist nicht heilbar .Man kann es nur lindern ,aber auch da gibt es kein Patentrezept .jeden Tag ist es was anderes was hilft oder eben auch nicht .
Sehen kann man nichts ,weil ich nicht will,das man es sieht und ich will auch nicht zum 100sten Mal mit irgendeinem Arzt ,der mir weder zuhört ,noch mich ernst nimmt ,geschweige denn mich versteht,darüber reden .
Erst letztens hatte ich wieder zu eine Begegnung mit meinem Arzt ,die mich eher zurück wirft als mich weiterbringt .Ich kenne meine Geschichte ,ich kenne meine Sucht und ich kenne einen Großteil meiner Schwächenund die meisten meiner Grenzen
Und dennoch zieht es mir jedes Mal den Boden unter den Füssen weg .
Gehen Sie bitte direkt zum Anfang ...gehen Sie nicht über Los und ziehen Sie keine 400 E ein
Es nervt ,aber ein Kompromiss während Medikamente.Medikamente mit denen ich meine Erfahrung schon gemacht habe und nicht wieder machen will.Medikamente ,die genauso abhängig ,wie alle anderen ,aber die deutlich leichtfertiger und lieber verschrieben werden ,als die die wirklich helfen würden ,aber genauso abhängig machen .Da ist dann meine Vorgeschichte völlig egal .
Das leben ist hart ...es ist kein Ponyhof und Dinge müssen erledigt werden
Also aufstehen ,Nase putzen ,Hörner zurecht rücken und weiter machen .
Morgen ist ein neuer Tag ...möge er heller als der heute 



Monday, January 22, 2018

Selbstbestimmung mit Depressionen oder ein Leben mit der Fibromyalgie

Eine meine Ärztinen hat zum Oktober ihre Praxiszugehörigkeit aufgegeben und ist zurück in ein Krankenhaus gegangen .Gut bei der heutigen Lage in den Fachpraxen durchaus zu verstehen ,aber im Nachhinein sind da so Sachen rausgekommen ,wo ich nur hoffen kann ,das sie ihre Patienten im Krankenhaus besser wahrnimmt .

Viele Menschen ,die wie ich des öfteren mit Ärzten zutun haben ,werden diesen Blogeintrag gut verstehen
Ich habe letztens einen interessanten Blogeintrag von Frau Jule gelesen über die Selbstbestimmung über den Bauch .Da ging es darum ,das Frauen unter 40 kaum das Recht eingeräumt wird zu sagen *Ich will keine Kinder ,darum möchte ich eine Sterilisation*,weil sie vielleicht auch nicht bis dahin irgendwelche Pillen nehmen möchten ,die nicht wenig Nebenwirkung haben .Das mit den Anti Depressiva und Psychopharmaka läuft leider ähnlich .Ich sage ,*Mir geht es gerade nicht gut * ,und der Arzt sagt dann nehmen sie mal XYZ  und wenn ich sage will ich nicht ,bin ich nicht fügig ,oder simuliere oder mir geht es nicht schlecht genug .Keiner sieht noch die Geschichte dahinter

Ich habe weit über 12 Jahre Anti Depressiva genommen ,nicht immer mit Erfolg ,daher musste  ich das eine oder andere Mal wechseln .Ich habe mich überreden lassen .Pillen zunehmen ,die sich nicht gut anfühlten oder die mich mehr geschädigt haben ,als gefördert und musste mir anhören ,ich spinne Ich habe fast 30 Kilo zugenommen und es hat keinen interessiert .Im Gegenteil ich musste mir anhören ,das *die Tablette ja mich nicht verändert *.Ach Nein ???!! Warum nehme ich dann Tabletten ,die mich nicht verändern?Und warum fühle ich mich dann soviel anders (besser/schlechter).

Immer wieder schön sind auch Therapeuten .Versteht mich nicht falsch ...ich hatte zwei tolle Therapeuten ,ohne die wäre ich nicht mehr hier ,dennoch ist es immer schwierig .
Was soll man sagen ?Was wollen sie hören ?
Man soll Gefühle benennen ,die man duch die Tabletten nicht mehr hat .COOOLL !!
Ich habe mich jahrelang gespiegelt und gespiegelt ,habe versucht meiner Umwelt nicht zuviel auf den Geist zufallen,nicht zu kompliziert zu sein .nicht zu sehr zuverletzen ,nicht zu schroff zu sein
( Dazu mal ein extra Blogeintrag )

WARUM ??? Meine direkte Umwelt besteht aus Menschen ,die ich max acht Stunden am Tag sehe und mit denen ich NULL privat mache und mit denen ich null je privat zutun habe und die null zu meinem Privatleben zusagen haben .Okay ,klar ,nach 15 Jahren im selben Labor fragt man schon mal die eine oder andere Kollegin um Rat oder mag die eine oder andere mal mehr .Dennoch haben sie alle null Einfluß auf mein Leben ,Ärzte haben das leider  umso mehr ,daher ärgert es mich dann umso mehr,,wenn ich lese das ich einen Nikotinabusus habe ,obwohl ich seit 30 Jahren nicht mehr rauche .WHAT TO FUCK?

Ich arbeite seit 25 Jahren in der Medizin ,im Labor , im Hintergrund ,seit 15 Jahren dazu noch im
 Krankenhaus Labor.,Da bekommt mein einiges mit und ich bin Dauergast bei Ärzten Ich wehre mich immernoch dagegen ,das man behauptet ich bin da gern..Ich habe da keinen Spass dran ,jeden Tag Schmerzen zuhaben ,die jeden Tag woanders sind und mich manchmal Nächte lang wach halten Zumal sie jedes Jahr schlimmer werden.Eine Fibromyalgie ist genauso unlustig wie eine Emotional instabile Persönlichkeitsstörung .Ich muss einmal pro Quartal zu meinen Ärzten und wenns nur ist um so einen blöden Zettel auszufüllen mit einem Schmerzspiegel oder meinen Emotionszustand. .Es nervt .Ich habe besseres zutun ,wenn ich mal keine Schmerzen habe ,als 3 Stunden in einer Facharztpraxis zu sitzen ,in der man mich nicht ernst nimmt .Ich kann mich ja schon fast glücklich schätzen ,das meine Muskeln im *Schub* mittlerweile so aufheizen ,das sie kochen oder so zucken ,das man meinen könnte ich hab nervöse Zuckungen .Leider ist das nur in 10 % der Fälle direkt in der Praxis der Fall .
Nun stehen zwei wichtige Termine bei zwei neuen Ärzten an .Einer noch dieses Jahr ,einer im nächsten .Um beide habe ich hart gekämpft und habe lange gewartet.Musste vorab schon eine Unmenge an Papieren ausfüllen,Aber jetzt nach diesem Brief frage ich mich ,bin ich denn krank genug .Ist 7 (bei 1 schwach und 10 stark) auf der Schmerzskala denn ausreichend für die Therapie ? Bekomme ich überhaupt die Therapie ? Glaubt man mir wenn ich sage *AUA das tut weh * auch wenn mir mal keine Tränen in die Augen schiessen ?
Das kann es alles nicht mehr sein ...ehrlich nicht ....


Wednesday, October 21, 2015

Im Gedenken

Ich habe heute eine Folge Castle gesehen ,in der Alexis ihre Abschlußrede hält undich fand sie zusammen mit dem Song der unterlegt war wunderschön
Ich  fand den Text im Internet sowie den Song

Andrew Belle-In my Veins
                                                                                                         
„There is a universal truth we all have to face, whether we want to or not: everything eventually ends. As much as I’ve looked forward to this day, I’ve always disliked endings: The last day of summer, the final chapter of a great book, parting ways with a close friend. But endings are inevitable. Leaves fall, you close the book, you say goodbye. Today is one of those days for us. Today we say goodbye to everything that was familiar, everything that was comfortable. We’re moving on. But just because we’re leaving, and that hurts, there are some people who are so much a part of us they’ll be with us no matter what. They are our solid ground, our north star, and the small clear voices in our hearts that will be with us. ALWAYS.”

in Deutsch:

"Es gibt eine Wahrheit, der wir uns alle stellen müssen, ob wir wollen oder nicht: Alles endet einmal. So sehr ich mich auf diesen Tag freute, mochte ich noch nie Enden: der letzte Tag eines Sommers, die letzte Seite eines guten Buches, getrennte Wege mit einem engen Freund. Aber Enden sind unausweichlich. Blätter fallen, Du schließt das Buch, Du sagst auf Wiedersehen. Heute ist so ein Tag für uns. Heute sagen wir zu allem Vertrauten, allem Bequemen auf Wiedersehen. Wir machen weiter. Aber nur weil wir gehen, und das schmerzt, wird es immer Menschen geben, die so sehr ein Teil von uns sind, dass sie bei uns sein werden, egal was passiert. Sie sind unser fester Boden, unser Polarstern, und die kleine, klare Stimme in unseren Herzen, die bei uns sein wird. Immer."